Schweizerische Militärgeschichte

CHF 28.90 inkl. MwSt

Titel: Schweizerische Militärgeschichte
Untertitel: Schweiz im Zweiten Weltkrieg, Reaktor Lucens, P-26, Schweizer Reduit, Reisläufer, Landwehr, Schlacht an der Beresina, Heer und Haus, Manöver H, Kavallerie, Schweizergarde, Aktivdienst, Gruppe für eine Schweiz ohne Armee, Armee 61
Editor:
Quelle: Wikipedia
EAN: 9781159319083
ISBN: 978-1-159-31908-3
Format: Kartonierter Einband
Herausgeber: Books LLC, Reference Series
Anzahl Seiten: 68
Gewicht: 152g
Größe: H246mm x B189mm x T4mm
Jahr: 2011

Vorrätig (kann nachbestellt werden)

Artikelnummer: 978-1-159-31908-3 Kategorie:

Beschreibung

Kapitel:

  • Landsknecht
  • Die Schweiz im Zweiten Weltkrieg
  • Schweizer Reduit
  • Reisläufer
  • Schlacht an der Beresina
  • Manöver H
  • Kavallerie
  • Schweizergarde
  • P-26
  • Aktivdienst
  • Mirage-Affäre
  • Zivilverteidigungsbuch
  • Armée de l’Est
  • Task Force ALBA
  • Raketenrohr 80
  • Bund ob dem See
  • Saubannerzug
  • Bündnisse der eidgenössischen Orte
  • Schweizerisches Militärmuseum Full
  • Rütlirapport
  • Museum Altes Zeughaus
  • Füsilier Wipf
  • Abteilung Presse und Funkspruch
  • Defensionale
  • Unruhen von Genf 1932
  • Hochwacht
  • Dufourbrücke
  • Hundertschweizer
  • Condor A350
  • Wehranleihe
  • Gruppe für Rüstungsdienste.

Auszug:

Als Landsknecht bezeichnet man den zu Fuß kämpfenden, zumeist deutschen Söldner des späten 15. und des 16. Jahrhunderts, dessen primäre Waffe nach Schweizer Vorbild die Pike war. Obwohl Landsknechte im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation ursprünglich als kaiserlich-habsburgische Söldner angeworben wurden, kämpften sie unter den verschiedensten europäischen Fürsten. Sie galten aufgrund ihrer fortschrittlichen und disziplinierten Kampfweise als besonders schlagkräftig, hatten aber immer auch den Ruf von Plünderern, die nach ausgebliebenen Soldzahlungen ganze Landstriche verheeren konnten. Als Initiator der Landsknechtheere gilt Kaiser Maximilian I., der auch als “Vater der Landsknechte” bekannt ist. Die Bezeichnung Landsknecht ist urkundlich erstmals in den eidgenössischen Abschieden des Jahres 1486 belegt, ihre Bedeutung wird als bewusste Abgrenzung zu den aus dem Gebirge – und nicht vom flachen Land – stammenden Schweizer Pikenieren vermutet. Als “Lantknecht” bezeichnete man schon im 15. Jahrhundert einen Gendarm oder Gerichtsboten, der auch kriegerische Tätigkeiten übernahm. Bereits um 1500 setzte sich die irreführende Bezeichnung Lanzknecht durch, welche auf die eigentlich als Langspieße einzustufenden Piken der Söldner anspielte. “Knecht” weist wahrscheinlich auf die Verpflichtung des Söldners gegenüber Reich und Kaiser hin. Das aus dem deutschen Heer im Ersten und Zweiten Weltkrieg stammende Wort “Landser” leitet sich direkt von Landsknecht ab. Im heutigen Sprachgebrauch wird Landsknecht gelegentlich als Synonym für “Söldner” verwendet. Das Militärwesen des Spätmittelalters basierte auf zwei Säulen: Neben diesen feudalistisch geprägten Kriegern warben Landesherren und insbesondere die erstarkenden Städte in zunehmenden Maß auch besoldete Fußsoldaten für einzelne Feldzüge an und stellten damit das Kriegsmonopol des Ritterstandes in Frage….